Brandenburg führt erste Scanner für Spielotheken ein

Wie jeder weiß versucht der deutsche Staat mit allen Mitteln die Spielhallen zu bekämpfen und dabei spielen Datenschutz und das Recht der Bürger auf freie Entscheidung weniger eine Rolle. Der neuste Coup hierzu sind Scannersysteme, die nun in Potsdam und anderen Städten Brandenburgs eingeführt werden und diese Entwicklung sollte man genau beobachten.

Highroller und Stammkunden werden erfasst

Nun kann man sich fragen, was das Ganze soll, schließlich reicht doch auch Einfach das Bezahlen der Einsätze an der Theke und gut. Dahinter steckt allerdings zum einen das betriebswirtschaftliche Interesse der Betreiber, die aufgrund der staatlichen Gängeleien oft Mitarbeiter entlassen müssen und so auf Kosteneinsparungen hoffen. Auf der anderen Seite gab das Ministerium für Finanzen persönlich bekannt, dass nun diese neue Technologie zum Einsatz kommt und dabei dürften fleißig Daten über die Nutzer gesammelt werden. Zwar gibt es keine Einlasskontrolle mehr, aber wen hat diese wirklich gestört?

Künftig reicht es, die Hand auf den Scanner zu tun und schon öffnen sich die Slots wie Book of Ra oder Triple Chance. Man kommt schnell rein in die Spielbanken in Potsdam oder Cottbus und die Frage bleibt, was mit den persönlichen Daten eigentlich passiert. Darf der Staat hier einfach zugreifen und das am Ende noch für andere Zwecke verwenden?

Natürlich braucht es eine Registrierung… wie im Online Casino!

Anonymes Spielen war also gestern. Wie im Internetcasino muss man sich künftig anmelden, registrieren, seine Daten bekannt geben. Der Staat hat dann ganz bequem Zugriff und ein Schelm ist wer hier gleich mal an Spielsucht und problematisches Zocken denkt. Bekanntlich möchten die Politiker entweder am liebsten alle Casino Spiele verbieten oder aber, das geht gerade auch noch, alle Spieler erfassen, ermahnen, ihnen vorschreiben wie man sich zu unterhalten hat. Mit dem Scanner steht dafür nun die perfekte Möglichkeit zur Verfügung und künftig wissen Bürokraten in irgendeinem Verwaltungsbüro ganz genau, wer wann welche Spielhalle aufgesucht hat. Der Verweis auf einen schnelleren Einlass ist da fast schon lächerlich, denn wen stört eine Schlange vor dem Casino wenn das Ganze ohnehin als Ausflug geplant ist? Der Staat wird mit dem Scanner für Casino Spiele mal wieder zum Big Brother und registriert fleißig, was vor sich geht im Lande. Auf diese Weise lassen sich die Leute bequem kontrollieren und als waschechter Bauernfänger geht die Politik heute als Schnüffelnase per excellence durch, gerade wenn es um Spielautomaten, Roulette und ander Casino Spiele geht.