Frankfurt hilft Spielhallen Betreibern

Die Auswüchse und auch der eigentliche Auswurf des Glücksspielstaatsvertrages zeigt in den Kommunen schon erste Verwerfungen und das bevor die Regelungen vor allem zum Abstandsgebot zwischen den Spielhallen überhaupt voll in Kraft treten. Natürlich fürchtet man allerorten zum einen die niedrigeren Steuereinnahmen, über die sich die Bundesländer bei ihren Casino Beschlüssen gar keine Gedanken gemacht haben, zum andern aber auch Unzufriedenheit und soziale Belastungen durch arbeitslose Spielotheken Mitarbeiter und gelangweilte Spieler. Nun hat sich in Frankfurt politischer Beistand formiert und es lohnt sich für Betreiber wie Zocker, diese Entwicklung genauer anzuschauen.

Mitarbeiter in Spielhallen

Im Moment beherbergt die Bankenmetropole am Main mehr als 160 Betreiber und Anbieter für Casino Spiele, in der Summe arbeiten mehr als 500 Leute in der Branche. Unter dem Namen „Die Fraktion“ kümmert sich nun eine Abordnung von Politikern in den Parlamenten der Kommune um die darbenden Automatenaufsteller und diese Lobbyarbeit entfaltet in diesem Fall sehr wohl auch wichtige soziale Resultate. Käme es nämlich zur vollständigen Umsetzung des Vertrages zum Glücksspiel, dann würden viele Leute sofort arbeitslos und ohnehin hätten die Behörden, so die Ansicht der Vertreter, überhaupt keinen Plan aufgestellt, wie es ab Sommer weitergehen soll. Eigentlich bräuchte das Ordnungsamt nach dem 1. Juli nur durch die Stadt laufen und jeder kleinste Mängel an den Slot Buden würde eine Schließung nach sich ziehen, mit allen Konsequenzen. Schon reden einige von der Verlängerung von Fristen und es ist klar, dass es für politische Unterstützung endlich auch mal auf Seiten der Slot Betreiber allerhöchste Zeit ist.

Ein Querschnitt durch die moderne Dienstleistungsgesellschaft

Arbeitsverträge in Spielotheken sind ungemein vielseitig und reichen von Teilzeit bis zur verantwortlichen Managerstelle, so dass es für die Betreiber gar nicht so einfach ist, selbst bei entsprechender Vorlaufzeit hier allen Angestellten die beste Lösung zu bieten. Auch können Vollzeitbeschäftigungen sehr wohl gering qualifiziert, aber eben auch durch Schichtarbeit gekennzeichnet seyn und gerade in solchen Gegenden wie dem sozial ziemlich abgehängten Bahnhofsviertel sind die Slot Hallen ein wichtiger Arbeitgeber. Eine Fristverlängerung allerdings wäre wohl weniger eine Hilfe, schließlich verlagert sich das Problem auf diese Weise nur und man darf gespannt schauen, ob sich die Fraktion, ein Zusammenschluss aus Angestellten, Betreibern und Automaten Verbände, in der Bankenmetropole positionieren kann. Unterstützung für Slots im Land tut not, die große Front an Automatengegnern ist zu durchbrechen, schließlich ist Glücksspiel beliebt und jeder Bürger sollte selbst entscheiden, wo und wann ein Spielchen gewagt wird.