Paypal und der Käuferschutz im Online Casino

Gerade Zocker von Spielautomaten in Deutschland nutzen außerordentlich gern Paypal und es ist gut möglich, dass die jüngsten Veränderungen in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für einiges an Unruhe bei den Spieler sorgen. In Zukunft soll es bei dem beliebten Zahlungsdienstleister keinen Schutz der Käufer mehr geben bei Transaktionen, die mit Casino Spielen und Slots im Internet zu tun haben!

Bieten Automatenspiele keine Garantie?

Der Kern des Pudels ist nicht sonderlich kompliziert: Paypal ist der Meinung, dass sich das Siegel Käuferschutz nur verwenden lässt, wenn beim erworbenen Produkt auch eine Art Garantie möglich ist und beim Glücksspiel wird es an dieser Stelle natürlich kompliziert. Das betrifft im Übrigen auch das immer populärere Crowd Funding, bei dem sich Leute ihre Projekte durch viele Interessierte und Spender finanzieren lassen. Casino Spiele scheinen dem laut Paypal gleichgeordnet, es werden schlichtweg keine Garantien ausgesprochen, die dem Käufer Vorteile verschaffen. Aber stimmt das denn überhaupt?

Wer sich in einem Online Casino anmeldet, der will neben der Aussicht auf Gewinne immer auch Unterhaltung und die ist sehr wohl garantiert! Nicht ohne Grund gehören etwa Spielautomaten  zu den beliebtesten Vergnügungen in der Freizeit und weil heute jeder auf dem Handy zocken kann, gibt es da einiges auszuprobieren. Aber genau das sieht Paypal eben ganz anders und entzieht den Games deshalb die Gunst des Käuferschutzes.

Frust und Sucht als Gefahren

Glücksspiel, so das Argument des Zahlungsanbieters, kann eben auch jede Menge Probleme verursachen und das würde ein Käufer von Dienstleistungen im Online Casino immer auch mitkaufen. Eventuell wurde Paypal mit vielen Beschwerden konfrontiert und während die Anbieter selbst für Automatenspiele und Co durchaus seriös sein müssen, sonst würde Paypal gar keine Kooperation eingehen, sind es die Spieler selbst vielleicht weniger. Das Unternehmen hat offenbar nach unzähligen Hinweisen durch Zocker, die wahrscheinlich in den meisten Fällen gefrustet waren oder auch spielsüchtig, beschlossen ein solches Gewerbe den üblichen Verfahren gegenüberzustellen und das ist in der Summe zwar schade, aber irgendwo nachvollziehbar. Wer zockt, geht ein Risiko ein und wer meint, das müsse über einen Käuferschutz abgesichert werden, liegt falsch.