Spielhallen Fachverband mit Personalwechsel

Wer in eine Spielothek geht oder sich bei einem Online Casino anmeldet, der sieht letztlich nur die Spitze eines Eisbergs, der sich Glücksspiel nennt und hierbei sind auf der einen Seite die Politiker, zum anderen aber auch die Unternehmen und Verbände verantwortlich. Ein wichtiger Partner der Spieler und Firmen wie Merkur, Novoline oder Bally Wullf ist hier der Fachverband Spielhallen und an der Spitze des Verbandes steht künftig eine junge Frau, die vor allem im Bereich Suchtprävention vorzügliche Erfahrungen und Qualifikationen vorweisen kann.

Wer ist Laura Wilms?

Als neue Referentin beim Fachverband agiert künftig die Germanistin Laura Wilms. Ihre Erfahrungen im Bereich Politik und Kommunikation werden ihr sicher helfen, vor allem auch beim sinnlos verfahrenen Glücksspielstaatsvertrag einzuwirken, ist dieses willkürliche Regelwerk doch mehr als andere überfällig ob einer Bearbeitung! Natürlich ist der Vertrag von den Ländern abhängig und hier entscheiden je nach Regierung entweder etwas liberalere Leute oder eben Besserwisser, die dem Bürger alles vorschreiben möchten. Ob Frau Wilms da als wirksames Scharnier zwischen Gutmenschentum und Gängelei auf der einen und selbstbestimmtes Freizeitvergnügen für Erwachsene vermitteln kann, bleibt abzuwarten. Kaum ein Bereich ist in Deutschland dieser Tage so umstritten wie Casino Spiele und das gilt besonders für den Megatrend im Internet. Die neue Referentin jedenfalls darf und muss Schwerpunkte setzen und ihre Ausbildung weist schon mal in eine bestimmte Richtung.

Spielsucht als wichtiges Thema

Wünschenswert ist die Berücksichtigung dieses Problems immer, aber es wäre allen geholfen, wenn die Spielsucht als das betrachtet wird, was sie ist, nämlich ein von individuellen Voraussetzungen abhängiges Thema und eben nicht eine prinzipielle Eigenschaft von Automatenspielen! So werden diese nämlich gern von wahlweise grünen oder auch tiefschwarzen Politikern beschrieben und die meisten Argumente für Verbote verwenden völlig unpassend die Spielsucht. Die neue Referentin kennt sich hier offensichtlich aus, dürfte als hoffentlich so manche übertriebene Schreierei abmildern und dann könnten Casino Spiele endlich wieder realistisch betrachtet werden. Suchtprävention ist wichtig, dazu gehören Aufklärung und sicher hier und da auch mal eine juristische Stellschraube, doch im Wesentlichen sollte auf Gängelei verzichtet und stattdessen ein gerechtes Konzept ausgearbeitet werden. Die absolute Mehrheit aller Spieler hat kein Problem mit Sucht, sondern amüsiert sich und es wird Zeit, dass hier die Politik endlich die Kandare ablegt und die Leute selbst entscheiden lässt. Mal schaun, was Fraun Wilms als neue Referentin ausrichtet. Kommunikation tut not in dieser verfahrenen Situation und der Fachverband Spielhallen kann eine klare, starke Stimme auf jeden Fall gebrauchen.