Überfälle: Nun geraten auch große Spielbanken ins Visier!

Es ist eine Krux mit den Raubüberfällen auf Spielotheken. Kein Tag vergeht ohne neue Meldung dazu aus dem Polizeibericht und mitunter gehen die Banden vom Balkan oder andere Kriminelle extrem rabiat vor, bedrohen die Mitarbeiter und richten immensen Schaden an. Nun wurde bekannt, dass auch größere Etablissements von staatlicher Seite angegriffen werden und offensichtlich ist Verbrechern das Glücksspiel vor Ort eine ähnliche Versuchung wie das ägyptische Tal der Könige für den antiken Grabräuber.

Einbruch im Casino Bad Ems

Kurz vor Weihnachten versuchten sich Kriminelle an der berühmten Spielbank. Es wurde ein Fenster aufgebrochen und die Täter bemühten sich die im Casino befindlichen Spielautomaten zu knacken, bis dann recht schnell die Polizei eintraf. Bad Ems ist ein im In- wie Ausland enorm beliebtes Etablissement für Casino Spiele und leider gelang es den Beamten nicht, die oder den Täter direkt zu stellen. Es gelang die Flucht und nun werden Zeugen zu dem Vorfall gesucht. Zwar gab es nur den versuchsweisen Einbruch, aber das ist nicht mehr weit weg von den Überfällen in Spielhallen und Kneipen, die dann vor allem auf das Geld in den Slot Automaten gerichtet sind.

Können sich Spieler sicher fühlen?

Das Beispiel der Spielbank Bad Ems zeigt, dass Zocker heute nicht einfach mehr nur Geld am Slot verlieren können! Gut möglich, dass man gerade Book of Ra spielt und die Freirunden kassiert, wenn ein Überfall stattfindet und dann bedienen sich die Räuber gerne auch am Vermögen der Zocker. Alles schon geschehen und bisher standen vor allem Spielhallen im Fokus, die abgelegen offerieren, was es dem Verbrecher einfacher macht, nach der Tat zu fliehen. Immer mehr sind nun aber auch zentral gelegene Spielotheken betroffen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis sich die straff organisierten Banden auch gegen große Casinos richten. In Bad Ems war es „nur“ ein Einbruch, aber der Schaden ist beträchtlich, wenn es um die gefühlte Sicherheit der Zocker geht. Brauchen die Casinos also noch zusätzliches Wachpersonal? Welche Maßnahmen werden zum Schutz der Spielhallen eigentlich ergriffen? In diesen Tagen macht sich die Politik vor allem daran, möglichst viele dieser Angebote zu schließen, doch um die vielleicht traumatisierten Angestellten nach einem Überfall bemüht man sich nicht. Ist das in Deutschland normal, nur weil es sich um Glücksspiel handelt?