Warum Berliner künftig Slots vor allem im Online Casino zocken

Es ist eine endlose Krux, diese Gängelung des Glücksspiels in Deutschland, und gerade in der Hauptstadt Berlin haben es die Zocker besonders schwer. Da man echte Probleme wie die Flüchtlingskrise vor dem Lageso nicht in den Griff bekommt, konzentriert sich die Politik mal wieder auf die Spielhallen und auf das Vergnügen der Menschen, die im Übrigen mittels Steuern das Versagen der sogenannten Eliten auch noch bezahlen müssen! In Deutschland wird der Spieler also im Grunde genommen doppelt gerupft und kriminalisiert, während von den Übergriffen in Köln oder auch einem Angriff auf Asylunterkünfte juristisch wenig zu berichten ist. Nun trifft es also die Spielotheken in Berlin mit voller Wucht und man sollte sich als Hauptstädter schon mal im Online Casino anmelden.

Im Sommer ist Schluss mit dem Zocken!

Genauer gesagt endet die Erlaubnis für Spielhallen Ende Juli und bei der anvisierten Schließung ist es den Behörden egal, wie lange jemand betreibt oder auch wieviel Steuern bereits entrichtet worden. Dazu kommt, dass außer der (ideologisch begründeten) Schließung niemand einen Plan hat, wie denn eine neue Lizenzierung aussehen soll und so verliert Berlin auf einen Schlag ein ordentliches Steueraufkommen wie auch das Angebot für die Bürger, sich frei und nach Belieben zu vergnügen. Die Krone setzt dem Ganzen die Entscheidung auf, nach der ein Computer die Schließung quasi auslost und so spielen die Verantwortlichen in Berlin mit dem Schicksal der Angestellten in den Spielotheken genauso wie mit den Nerven der Zocker selbst. Das ist schon nicht mehr nur ungerecht, das ist tyrannisch und eigentlich wäre hier Widerstand Pflicht.

Wie viele Casinos sind schlussendlich betroffen?

Jede Spielothek darf einen Antrag stellen auf Verlängerung der Konzessionen, so viel gesteht man dann den Betreibern dann doch zu. Zugleich ist die Politik aber so gerissen und formuliert geradezu unhaltbare Bedingungen wie den absurden Abstand von 500 Metern zur nächsten Schule – und das in einer Platzmäßig äußerst beschränkten Metropole! Experten gehen deshalb davon aus, dass mehr als Dreiviertel aller Casino schließen werden und das ist eine wirklich beachtliche Zahl. Auch gibt es wieder nur ein paar unklare Regelungen und die Politik lässt sich die Möglichkeit offen, in Spielhallen hineinzuregieren wie ein Diktator in einer Bananenrepublik.

Zwei Wortungetüme: Mindestabstandsumsetzungsgesetz und Glücksspielstaatsvertrag

Hinter diesen beiden sprachlich unmöglichen Konstruktionen verbirgt sich die ganze Misere, der Casino Spiele in der BRD ausgesetzt sind und weil die Regelungen sich sogar selbst widersprechen, sowohl im Land wie auch im Bund, und übrigens laufend gegen EU Recht verstoßen, verlässt sich die schlaue Politikerkaste einfach auf einen Computer. Man kritisiert Spielautomaten und andere Games, zockt aber selbst ohne Rücksicht mit der Zukunft der Angestellten und Betreiber. Einst gab es auf deutschem Boden mal so etwas wie Berufsfreiheit, aber das ist in weiter Ferne gerückt, heute geht es um möglichst viel staatlichen Einfluss, um Regelung und Kontrolle, ähnlich wie in „1984“ von G. Orwell. Sogar die Sprache wird gesteuert und Spielsucht oder Spielhölle kennzeichnen Phänomene, die zwar nur in wenigen Einzelfällen zutreffen, von Politik und Gutmenschen jedoch permanent wiederholt werden wie auch die Begriffe „Nazi“ oder „rechtsextrem.“ Lässt sich der Bürger im Casino also erziehen wie in Eurasien in der dystopischen Fiction im Kino? Schwer zu sagen, doch in der BRD schafft man bekanntlich nur die Versorgung möglichst aller armen Leute auf dieser Welt, die eigenen Bürger jedoch sollten bitteschön nichts selbst entscheiden dürfen.