Wichtige Studie zur Spielsucht in Baden – Württemberg vorgestellt

Im Moment wird viel Zinnober rund um Casino Spiele zum Besten gegeben und gerade beim Thema Spielsucht äußern sich längst nicht immer Experten, sondern Ideologen oder eben flammende Spiele Befürworter. So braucht es in diesen Tagen auf jeden Fall den Rat der Wissenschaft und im Ländle wurde dazu nun eine Untersuchung veröffentlich, die der Spielsucht auch im Vergleich mit anderen Abhängigkeiten viel Raum gibt. Offenbar steigt demnach die Abhängigkeit gegenüber Spielautomaten etwas an, doch welche Schlussfolgerungen sollen Politik und Gesellschaft daraus ziehen?

Online Casinos mal wieder am Pranger

Obwohl zwischen Stuttgart Bodensee die Grünen regieren, dürfte man bei der aktuellen Studie weniger gefälscht haben, schließlich gilt als Urheber das Zentralinstitut für seelische Gesundheit, was zwar klingt wie eine stalinistische Behörde, in der Summe aber neutral zu agieren scheint. Demnach sind es mal wieder die Online Casinos, die verteufelt werden, ungeachtet der Tatsache, dass diese Automaten im Internet in Deutschland eigentlich gar nicht erlaubt sind. Mit gut einem halben Prozent unter den Volljährigen ist ein winziger Bruchteil der Leute überhaupt nur gefährdet, ein weiteres halbes Prozent spielt „problematisch“, was auch immer das heißen mag. Diese Zahlen sind nicht sonderlich beeindruckend und konterkarieren den propagandistischen Effekt, den sich die Politik im Ländle mit der Studie wohl erhofft hat.

Gegenmaßnahmen: Präventionsarbeit und Therapien

Natürlich halten die Wissenschaftler auch diese Mini Zahlen für höchst gefährlich. Allerdings gilt es zu bedenken, dass jeder Zocker am Ende selbst entscheidet, ob man den Automaten mit Geld füttert und wie viel man dafür bereit ist zu investieren! Es ist eine Farce immer nur den Casinos die Schuld zu geben, nur weil in Einzelfällen keine Selbstkontrolle vorhanden ist, schließlich zocken angesichts der Zahlen fast alle anderen Bürger ohne Probleme. Wenn nun in jeder Spielhalle riesige Plakate aushängen über Gefahren und Co, dann verdirbt das der großen Masse das Erlebnis und man muss schon fragen, ob das dann noch verhältnismäßig ist.

Die Studie selbst wurde durchgeführt mit mehr als 500 Leuten, von denen wiederum mehr als 80 Prozent das Spiel am Automaten bevorzugen. Ziemlich reißerisch wurde gleich noch betont, dass am Slot auch mehr geraucht und getrunken wird und es käme in vielen Fällen zu Depressionen, was arg zusammengemischt und ohne jeden weiteren Bezug in den Raum geworfen wurde zur maximalen Herabwürdigung aller Casino Spiele. Selbst von Selbstmordversuchen wird ohne Zusammenhang geschrieben und die Studie ist unzureichend empirisch und analytisch kaum etwas wert. Es ist enttäuschend, wenn angesichts der Teilnehmer und Institutionen von Universitäten bis Instituten eine eindeutig politische Richtung eingeschlagen wird, aber es ist gut denkbar, dass die regierenden Grünen auch Einfluss nehmen auf die Wissenschaft wie es in vielen anderen Bereichen der Gesellschaft diesen Politikern bereits gelingt.