Wie Berlin in die Spielhalle reinregiert

Bekanntlich wird in der bundesdeutschen Hauptstadt die Parole Spaß an jede Wand geschrieben, doch handelt es sich dabei selbstverständlich um die übliche Angeberei und das zeigt sich immer noch am besten in den Casinos für Spielautomaten. Um hier möglichst kontrollwirksam Menschen von einem enorm populären Freizeitvergnügen abzuhalten, möchten Grüne und andere Politiker eine Kartei mit vorgeblich süchtigen Zockern erstellen! Überwachungsstaat und Casino Spiele – Berlin zeigt, wie das geht.

Immer neue Gesetze und Regeln

Eigentlich soll Glücksspiel einfach nur ein bisschen Abwechslung zum auch in Berlin nicht für jedermann so superbunten Alltag bieten, aber die linken Politiker und selbsternannten Moralbeschützer können das nicht dulden. Wer an einem Spielautomaten zockt, der kann das nur, wenn die Spielhallen in Berlin bestimmte Abstandsregelungen einhalten und mit Rauchverbot sowie vielen anderen Maßnahmen soll Gambeln als Teufelswerk hingestellt werden. Zwar sind es Zocker gewöhnt, dass man sie schröpft, doch in der Hauptstadt möchten die Apostel des staatlich beaufsichtigten Vergnügens gern noch etwas mehr und wünschen sich nun eine komplette Überwachung aller Spieler.

Vorratsdatenspeicherung im Casino?

Was klingt wie ein schlechter Witz aus der Mottenkiste der Stasi soll in Berlin möglichst schnell Wirklichkeit werden. Grundlage für die Überlegungen ist ein System in Hessen, das neben einer Selbstsperre durch süchtige Spieler vor allem auch die Kontrolle durch Dritte vorsieht und genau hier wird das Ganze dann auch zum Problem. Wie soll eine Spielhalle oder gar ein völlig unbeteiligter Beamter entscheiden, ob jemand Suchtverhalten zeigt oder nicht? Wenn jemand gern spielt, so ist das Privatsache und oft genug gibt es Momente, da geht man auch mal ordentlich ins Risiko – das jedenfalls ist der Sinn von Spielautomaten, egal ob vor Ort oder im Online Casino! Nach Ansicht der Politik ist das aber nicht ok, ganz im Gegenteil.

Willkür im Anmarsch

Freilich sind Betreiber von Spielotheken dann auch in der Lage, willkürlich zum Beispiel ausgewiesene Glückspilze mit fadenscheinigen Begründungen vom Zocken am Slot fernzuhalten. Auch Lebens- und Ehepartner melden sich im vergleichbaren Hessen, verunglimpfen die Passion des Mannes oder der Frau und erlauben so dem Staat, sich in private Verhältnisse über Gebühr einmischen zu können. Schon gibt es von links Rufe nach einem bundesweit gültigen System zur Sperrung von angeblich Spielsüchtigen, doch in Wirklichkeit sollen hier vor allem Daten zur Ausspähung der Bürger gesammelt werden. Wer spielt und verliert, hat Pech, genauso wie Gewinner eben Glück haben und es ist eine Schande, dass die Politik nicht nur Steuern kassiert, sondern uns auch noch befehlen will, wie, wann und wo zu spielen ist. Aber die Zocker sind nicht dumm und so werden viele Berliner einfach in ein passendes Online Casino gehen und dort ungestört von den Gutmenschen ihrer Leidenschaft nachgehen.