Wie in Essen Spielautomaten kaputt gemacht werden

Wer zur Zeit in Essen oder anderswo im Ruhrgebiet eine Spielhalle betreibt, hat schlechte Karten: Nicht nur, dass lokale neue Abgaben wie beispielsweise die Wettbürosteuer auf die Bilanzen drücken, sollen nun auch noch jede Menge neue Vorschriften her und es ist kaum verwunderlich, wenn Automatenspiele zunehmend aus dem Stadtbild verschwinden. Dadurch gehen Arbeitsplätze verloren, doch wie auch in Berlin geht es einer rigiden, moralisierenden Politik vor allem um Heuchelei auf ganzer Linie und weniger um den gern vorgeschobenen Spielerschutz.

Neue Auflagen geplant – Slots adé?

Natürlich, so ganz auslöschen lassen sich Spielotheken nicht, dafür sind Slots und Co einfach zu populär, aber die Politiker in Essen möchten das gern ausschweifend überwachen und am liebsten auch nur noch das Zocken in solch wenig attraktiven Einrichtungen wie den Westspiel Casinos erlauben, das ist staatlich und da bleibt alles im Steuersäckel. Aber leider haben wir in der BRD Marktwirtschaft und so warnt die FDP in Essen völlig richtig vor Einschnitten, die immensen negativen Einfluss auf die Entwicklung der Glücksspiellandschaft im Ruhrgebiet haben werden.

Was sich Essen künftig für die Spielotheken vorstellt

Die Politik jedenfalls wird nicht von der FDP und Liberalen gemacht, sondern von Fanatikern und diese wollen zunächst einmal die Anzahl der Spielhallen radikal beschneiden. Die verloren gehenden Arbeitsplätze werden mit Sicherheit in das Netz der Sozialhilfeempfänger integriert und ohnehin ist man in NRW mit Sozialausgaben schnell bei der Hand, egal ob damit nicht nur ein Steuerausfall, sondern sogar Mehrausgaben dazukommen. Die Existenz der Betreiber von Casino Spielen ist den Verantwortlichen sowieso egal.

In Zukunft sollen wenigstens 350 Meter Abstand zwischen den Spielotheken und Schulen oder anderen, angeblich für den Spielerschutz relevanten Einrichtungen bestehen. Wer hier zu nahe beieinander ist, dem wird gleich noch die Konzession entzogen! Von den rund 120 Spielhallen in der Metropole dürfte innerhalb kürzester Zeit mindestens die Hälfte wegbrechen und es wäre kaum verwunderlich, wenn die kurzsichtigen Ideologen in der Politik auch den Rest gängeln würden.

Alternative Online Casino

Spieler jedenfalls sind genervt, völlig zu Recht, doch erscheinen die staatlichen Spielbanken weit weniger attraktiv als Alternative als etwa die Online Casinos. Dort gibt es Prämien, keine nervigen Einschnitte und Limitierungen, das Angebot an Spielautomaten ist riesig und es gibt keine Öffnungszeiten oder gar Sperrfristen. So sollte eigentlich auch der Markt für Spielhallen organisiert sein und es ist pure Heuchelei, wenn man gegen die Casino Spiele im Internet nichts unternimmt, stattdessen jedoch auf die Spielotheken draufschlägt. Aber in Deutschland hat das bekanntlich Methode, schließlich soll der Bürger so sein, wie sich die Politik das vorstellt – und nicht umgekehrt!